BITFUNX Zen16 Leverless Controller Test: Der Arcade-Stick für Ernstzunehmende?

Duelpad Leverless Controller Arcade Stick, Zen16 Arcade Controller for PC/PS3/PS4/PS5/Switch/Steam, All-Button Arcade Fight Stick with SOCD/TURBO/Custom RGB/Hot-Swap/Low-Profile Switch (ZEN16 BLACK)
BITFUNX
- System Compatibility — Arcade keyboard supports multiple platforms: Windows 10 or above/Steam Deck/PC/Switch/Android10/PS3/PS4/Steam/Mister/Raspberry Pi, Linux, iPadOS, macOS and so on. Note: Regarding the connection of PS4/PS5, please refer to the official website or manual to set it up.
- Product Function — Leverless arcade supports 5 Controller Modes: X-input/ Switch/ PS3/ D-input/ PS4/ Keyboard. With multiple SOCD cleaning modes, turbo functions, built-in embedded web configuration, button layout swap, EXT port, M1/M2 Custom keys, supports full button mapping.
- Ultra Low Latency & Support Firmware Upgrade — Zen16 leverless controller adopts Raspberry Pi RP2024 controller chip with firmware GP2040-CE, <1ms latency, no leakage of more than 95% of the frames, supports firmware update (Strong technical support team)
- Custom RGB & OLED — An enlarged style arcade keyboard with 16 buttons, providing 5 Backlit Modes and 14 Different Colors. The OLED display supports DIY startup screen, allowing players to easily customize skin patterns.
Quick Verdict
Pros
- Ultr niedrige Latenz unter 1ms dank RP2040-Chip und GP2040-CE-Firmware
- Hot-Swap-fähige Kailh Low-Profile-Switches ermöglichen einfachen Tausch ohne Löten
- Beeindruckende RGB-Beleuchtung mit 14 Farben und 5 Beleuchtungsmodi
- Breite Plattformkompatibilität: PC, PS3/4/5, Switch, Steam Deck und mehr
- Individuelle OLED-Anzeige mit DIY-Startbildschirm-Funktion
- SOCD-Cleaning-Modi und vollständige Button-Mapping-Unterstützung
Cons
- Einrichtung für PS5 erfordert manuelle Konfiguration über die Web-Oberfläche
- Rein mechanisches Design ohne ergonomische Handballenauflage – längere Sessions können ermüdend wirken
- 16 Tasten erfordern Eingewöhnungszeit; klassische Stick-Nutzer brauchen eine Lernkurve
- Firmware-Updates nur über manuelle Methode – keine automatische Update-Funktion
Quick-Fazit
Der BITFUNX Zen16 Leverless Controller ist ein ernstzunehmender Gegner für teurere Arcade-Sticks auf dem Markt. Nach zwei Wochen mit Street Fighter 6, Guilty Gear Strive und gelegentlichen Sessions auf dem Steam Deck kann ich sagen: Die Hardware stimmt, die Firmware ist ausgereift, und der Preis ist konkurrenzfähig. Wer einen günstigen Einstieg ins Leverless-Hobby sucht, liegt richtig. Wer hingegen nach einem ergonomischen Desktop-Gerät sucht, wird mit dem kantigen Design hadern.
Was ist der BITFUNX Zen16?
Der Zen16 ist ein sogenannter Leverless Controller – ein Arcade-Stick ohne Joystick, dafür mit 16 Tasten im Kampf-Anordnungs-Layout. Anders als ein klassischer Fight Stick verzichtet er komplett auf den Hebel und setzt auf reinen Button-Input. Entwickelt von BITFUNX, einem Hersteller, der sich auf Community-getriebene Arcade-Hardware spezialisiert hat. Das Herzstück bildet der Raspberry Pi RP2040-Mikrocontroller mit der Open-Source-Firmware GP2040-CE.

Das Gehäuse ist komplett aus Kunststoff gefertigt, fühlt sich aber wertig an. Die schwarze Oberfläche ist matt und zieht keine Fingerabdrücke an – gut so, denn während eines langen Sessions wird viel gedrückt. Was sofort auffällt: Die Tasten sind niedrig profiliert, deutlich flacher als bei einem herkömmlichen Arcade-Button. Das ist gewöhnungsbedürftig, reduziert aber die benötigte Kraft beim Drücken.
Technische Details
- Raspberry Pi RP2040 Controller-Chip
- GP2040-CE Open-Source-Firmware
- 16x Kailh Low-Profile-Switches (Hot-Swap)
- Latenz: unter 1ms
- RGB-Hintergrundbeleuchtung mit 14 Farben
- 0,96 Zoll OLED-Display
- 5 Controller-Modi: X-Input, D-Input, Switch, PS3, PS4
- Kompatibilität: PC, PS3, PS4, PS5 (manuell), Switch, Steam Deck, Android, Linux, macOS
Praxis-Test: Zwei Wochen mit dem Zen16
Am ersten Abend war ich skeptisch. Als langjähriger Stick-Spieler fühlt sich das Drücken von 6 Tasten mit einer Hand erstmal falsch an. Nach drei Tagen mit Guilty Gear Strive begann ich jedoch, die Vorteile zu verstehen: Schnellere Inputs, kein Stick-Drift, und präzisere Quarter-Circle-Bewegungen. In Street Fighter 6 merkte ich, wie meine Combo-Konsistenz stieg.

Was mich überraschte: Die RGB-Beleuchtung ist kein Gimmick. Im Kampfgetümmel hilft das visuelle Feedback der Beleuchtung bei der Orientierung. Die 14 verschiedenen Farben lassen sich in der Web-Oberfläche frei konfigurieren. Mein persönliches Setup: Rot für die Bewegungstasten, Blau für die Schläge. Das klingt trivial, aber nach stundenlangem Spielen scannt man das Layout unbewusst.
Die OLED-Anzeige zeigt beim Start standardmäßig das BITFUNX-Logo. Über die Web-Konfiguration lässt sich ein eigener Pixel-Art-Sprite hochladen – ein nettes Detail, das den Controller personalisierbar macht. Ernsthaft, wer würde das nicht nutzen wollen?

Beim Steam Deck funktionierte der Stick out-of-the-box im X-Input-Modus. Plug-and-Play, keine Treiber-Installation. Bei der PS5 wurde es komplizierter: Die Konfiguration über die Web-Oberfläche dauerte etwa 20 Minuten, inklusive Manual-Lektüre auf der BITFUNX-Website. Danach lief alles stabil. Für PS5-Spiele muss man jedoch事先 prüfen, ob der jeweilige Titel Third-Party-Controller akzeptiert.
Wer sollte den Zen16 kaufen?
- Fighting-Game-Spieler mit Erfahrung: Wenn du bereits einen Arcade-Stick besitzt und die Vorteile des Leverless-Designs verstehen möchtest.
- PC-Gamer auf der Suche nach Präzision: Die sub-millisekunden Latenz macht sich bei kompetitiven Spielen bemerkbar.
- Retro-Enthusiasten mit MiSTer oder Raspberry Pi: Die breite Kompatibilität macht ihn zum Allrounder für verschiedene Plattformen.
- DIY-Liebhaber: Hot-Swap-Switches und die offene Firmware laden zum Experimentieren ein.
Überspring diesen Controller, wenn: Du noch nie einen Fight Stick benutzt hast und nicht bereit bist, Zeit in die Eingewöhnung zu investieren. Oder wenn dir physischer Joystick-Feedback wichtig ist – das leverless Design ist ein kompletter Bruch mit dieser Tradition.
Alternativen zum BITFUNX Zen16
1. Brook Universal Fighting Board: Etabliert am Markt, etwas teurer, aber mit noch breiterer Peripherie-Unterstützung. Für Einsteiger eventuell einfacher zu konfigurieren.
2. 8BitDo Ultimate Controller: Deutlich günstiger, aber nicht leverless und mit traditioneller Stick-Option. Eine Brücke für diejenigen, die sich noch nicht festlegen wollen.
3. Razer Atrox Arcade Stick: Premium-Option mit offizielle Lizenz für Xbox. Wer auf offizielle Qualitätssiegel Wert legt, wird hier fündig – muss aber tiefer in die Tasche greifen.
FAQ
Ja, aber mit Einschränkungen. Die PS5-Unterstützung erfordert eine manuelle Konfiguration über die integrierte Web-Oberfläche. Nicht alle PS5-Spiele unterstützen offizielle Third-Party-Controller vollständig.
Fazit
Der BITFUNX Zen16 Leverless Controller liefert das, was er verspricht: professionelle Leistung zu einem vernünftigen Preis. Die Kombination aus RP2040-Chip, GP2040-CE-Firmware und Hot-Swap-Hardware setzt Maßstäbe in dieser Preisklasse. Das Design ist nicht jedermanns Sache – das karge Kunststoffgehäuse und das Fehlen einer Handballenauflage werden nicht alle überzeugen. Aber für das Geld bekommt man einen Controller, der mit deutlich teureren Alternativen mithalten kann. Nach zwei Wochen bin ich nicht mehr zurück auf meinen alten Stick gewechselt. Das muss nichts heißen, aber es sagt viel darüber aus, wie schnell man sich an das Leverless-Layout gewöhnt.